Manuel Curic ist der letzte verbliebene gelernte Innenverteidiger. Foto: Markus BurgerManuel Curic ist der letzte verbliebene gelernte Innenverteidiger. Foto: Markus Burger

Für die Löwen-U19 geht es am Sonntag, 6. September 2026, in der Vorrunden-Gruppe D der DFB-Nachwuchsliga zum SSV Jahn Regensburg. Anpfiff im Sportpark am Kaulbachweg (Kaulbachweg 31, 93051 Regensburg) ist um 13 Uhr.

Gegen die Oberpfälzer ist ein Sieg fast Pflicht, möchte sich die U19 der Junglöwen für die Liga A qualifizieren. „Wir haben einen echt guten Kader, wenn alle da sind“, sagt Trainer Jonas Schittenhelm über seine Mannschaft. „Dann können wir mit Teams wie Bayern oder dem VfB Stuttgart mithalten.“ Doch Abstellungen und Verletzungen haben dazu geführt, dass der 40-Jährige bisher eigentlich nie den besten Kader aufbieten konnte.

„Natürlich sollten wir möglichst viele Spiele gewinnen“, erklärt Schittenhelm mit Blick auf die Partie beim Jahn. „Wir geben jedes Spiel alles und versuchen immer, das Beste draus zu machen. Aber klar, Regensburg hat auch eine sehr gute Mannschaft, gerade der letztjährige U17-Jahrgang.“ Da stand sich der 2009er-Jahrgang gleich viermal gegenüber. Zweimal gewann der Jahn, einmal die Junglöwen bei einem Unentschieden. „Aber letztendlich ist es ein neues Jahr, die Karten werden neu gemischt.“ Trotzdem erinnert er sich gerne an die letzte Partie der Spielzeit 2025/26. Damals gastierte die U19 ebenfalls in Regensburg und gewann mit 8:2. „Das war echt stark von uns. In dieser Phase waren wir gut unterwegs und mit voller Kapelle“, so Schittenhelm.

„Aktuell ist die Situation etwas schwieriger“, spricht er die Engpässe auf der Sechs und in der Innenverteidigung an. Xaver Lippmann wird dem Team länger fehlen. „Das ist natürlich sehr schade für uns und unser Spiel. Lippi organisiert unfassbar viel, ist der zentrale Spieler im Mittelfeld und unser Rhythmusgeber. Das müssen jetzt andere auffangen.“

Das wird nicht leicht, weil zudem zwei Alternativen für Lippmann im zentralen Mittelfeld ebenfalls verletzt sind. Neal Doktorczyk, der diese Position im DFB-Junioren-Vereinspokal vergangenes Wochenende beim 1. FC Heidenheim begleitet hatte, musste nach 50 Minuten beim Stand von 2:2 ausgewechselt werden – das Spiel endete 4:6 n.V. – und fällt ebenfalls mit einer Muskelverletzung nach einem Schlag aus. Dazu kommt, dass Julius Peters nach einer Gehirnerschütterung noch nicht einsatzbereit ist. Schittenhelm: „Ich hoffe, dass er im Laufe der nächsten Woche wieder voll ins Training einsteigen kann.“

Auf der Innenverteidigerposition hat sich zuletzt Bruno Mühl verletzt, Lukas Rossa fehlt schon länger und Ludwig Estermann pendelt zwischen erster Mannschaft, U21 und U19. Doch Schittenhelm ist keiner der lamentiert. „Da müssen wir rotieren. Das ist auch eine Chance für andere Spieler, sich zu zeigen. Wir sind trotzdem gut aufgestellt und werden alles geben, um in Regensburg zu punkten.“ Der Gegner verfüge über eine gute Physis, eine klare Spielanlage und gute Spieler. „Es wird ein spannendes Spiel“, prophezeit der Junglöwen-Trainer.

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