Kapitän Jan Rubas (vorne) möchte mit der U17 endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Foto: Karin Bartsch
Für die Löwen-U17 geht es am Samstag, 5. September 2026, im Heimspiel Der DFB-Nachwuchsliga gegen den SSV Ulm 1846. Anpfiff in der Kies-Arena in Gilching (Talhofstraße 13, 82205 Gilching) ist um 14 Uhr.
Noch immer wartet die U17 auf den ersten Dreier in dieser Saison. Den hatte im Derby beim FC Bayern vergangenen Sonntag realistischerweise kaum jemand auf der Rechnung. Dabei war der Auftritt bis auf die Anfangsviertelstunde, nach der die Junglöwen 0:3 zurücklagen, in Ordnung. „Wir haben uns zurückgekämpft“, so Trainer Peter Ulbricht. Bis zur Mitte der 1. Halbzeit verkürzte man den Rückstand auf 2:3. So lautete das Ergebnis auch nach 90 Minuten. „Die Roten hatten schon ein paar Chancen, das Spiel früher zu entscheiden. Das schaffen sie nicht und hinten raus haben wir nochmal eine Riesenchance durch Alex Souidi, das 3:3 zu machen. Es wäre sicherlich ein bisschen glücklich gewesen“, lautet die Einschätzung der Junglöwen-Coachs. Trotzdem hätte er gerne den Punkt mitgenommen. „Letztlich geht das Ergebnis in Ordnung.“
Was den 40-jährigen Trainer ärgert, sind die Phasen im Spiel, die bisher immer Punkte gekostet haben. „Bis jetzt hatten wir sie immer eher hinten raus“, spricht Ulbricht an, dass sein Team die ersten drei Spiele immer in Führung lag, diese aber nicht über die Zeit brachte. „Gegen einen guten Gegner hatten wir diese Phase jetzt gleich zu Beginn. Das ist halt das, warum wir nur mit einem Punkt aus den bisherigen vier Spielen dastehen. Bis auf letztes Wochenende hatte ich immer das Gefühl, dass wir überall gewinnen können. Das tun wir aber am Ende nicht. Das liegt eindeutig an uns!“
Die Ulmer Spatzen haben wie die Junglöwen ebenfalls bisher noch keinen Sieg auf dem Konto. „Ich gehe davon aus, dass zumindest eine von beiden Mannschaften mit mehr als einem Punkt dasteht“, sagt Ulbricht. Ob es sein Team sein wird, sei ganz schwierig zu sagen. „Ich kann mich jetzt jede Woche hinstellen und erklären, wir wollen endlich mal gewinnen. Aber letztlich müssen wir uns das erarbeiten und verdienen. Nach wie vor sind wir einfach eine zu große Wundertüte!“
Die Anfangsphase gegen die Bayern steht dafür exemplarisch. „Wir haben extrem viel nur in den Zweikämpfen begleitet, keinen Zugriff auf den Gegner gehabt. Das haben wir halt einfach zu oft. Das ist kein Verhalten, was du auf diesem Niveau an Tag legen darfst. Und damit bist du irgendwie selbst an den Toren beteiligt.“ Die Trainer sprechen das immer wieder an. „Das ist ein Dauerthema“, erzählt Ulbricht. Trotzdem sei die Stimmung innerhalb der Mannschaft gut, „die Fokussierung und Zielstrebigkeit wird immer besser. Wir arbeiten permanent daran. In Summe sind wir aber noch nicht da, wo wir hinmüssen.“
Personell gibt es im Vergleich zum letzten Spiel keine Veränderungen. Weiterhin fehlen die langzeitverletzten Adin Hrnjic und Richard Henning. David Voß, der sich gegen Ingolstadt verletzt hatte, wird mindestens vier Wochen ausfallen. Lediglich Nando Althaus ist diese Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Er ist aber noch keine Option fürs Wochenende“, möchte Ulbricht nichts überstürzen.
So ganz haben sich die U17-Junglöwen noch nicht damit angefreundet, dass sie ihre Heimspiele in der Kies-Arena austragen. „Die Anlage und die Rahmenbedingungen sind richtig gut“, stellt Ulbricht klar, „aber wenn du 30 Minuten zu einem Heimspiel fährst, verfälscht das schon das Gefühl eines Heimspiels.“ Trotzdem soll das keine Ausrede sein, dass es noch nicht mit einem Heimsieg geklappt hat.
Teamförderer der U17: geldhauser.de




