Zwei, die sich sehr gut ergänzen: Die U21-Trainer Wolfgang Sonnenhauser (li.) und Chris Rech (re.). Foto: Joachim MentelZwei, die sich sehr gut ergänzen: Die U21-Trainer Wolfgang Sonnenhauser (li.) und Chris Rech (re.). Foto: Joachim Mentel

Die Löwen-U21 reist am Freitag, 7. August 2026, in der Bayernliga Süd am 4. Spieltag zum Aufsteiger FSV Pfaffenhofen. Anpfiff im Städtischen Stadion Pfaffenhofen (Ingolstädter Str. 50, 85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm) ist um 18.30 Uhr.

Nach dem „Kaltstart“ des Trainergespanns Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech, die erst zwei Tage vor dem Heimspiel gegen den SV Schalding-Heining (1:1) das Kommando bei der U21 übernommen hatten, war in dieser Woche etwas Zeit, sich richtig kennenzulernen. Das Fazit von Rech: „Die Jungs ziehen mit, haben Bock und Lust zu trainieren!“ Zudem seien sie sehr lernbegierig, so das Fazit des 33-Jährigen. „Der Eindruck ist sehr positiv.“

Das gelte auch über das Verhältnis zu seinem Trainerkollegen. Beide hatten sich vor ihrem Engagement bei den Sechzgern nicht persönlich gekannt. „Wir ergänzen uns wirklich sehr gut, haben eine ähnliche Sicht auf Fußball: was uns wichtig ist, was wir sehen und wie wir Fußball spielen wollen. Von dem her ist alles wunderbar“, erklärt der 33-Jährige.

Wer in der Hallertau aufläuft, wird sich erst kurzfristig ergeben. Von oben hat die U21 wenig zu erwarten, da die Profis fast zeitgleich ihre Heimspielpremiere gegen den FC Augsburg II geben. Zuletzt gegen Schalding-Heining kamen sechs Spieler der U19 zum Einsatz. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass Spieler abgestellt werden, weil das Team von Trainer Jonas Schittenhelm am nächsten Tag auf dem 1860-Trainingsgelände den VfB Stuttgart zum Auftakt in der DFB-Nachwuchsliga empfängt. „Wir werden schauen, auf welcher Position wir Bedarf haben und dann nochmals mit Jonas reden“, erzählt Rech.

Definitiv ausfallen werden Rron Gosalci, Jamie Jenni und Justin Thönig. Wenigstens kehrt Sandro Porta, der gegen Schalding-Heining gefehlt hatte, ins Team zurück. Mit seiner Stärke im Eins-gegen-Eins kann der Stürmer ein wichtiger Faktor in Pfaffenhofen werden.

Der Aufsteiger ist passabel in die Saison gestartet, hat in Ismaning 0:0 gespielt, zu Hause gegen Mit-Aufsteiger 1860 Rosenheim 2:0 gewonnen und auch beim TSV Kottern mit 4:1. „Drei Spiele, sieben Punkte – genauso wie wir. Pfaffenhofen hat eine gute Mannschaft, sie sind eingespielt und haben zwei Unterschiedsspieler in ihrem Team“, so Rech. Dazu gehört sicher Maurice Untersänger, der vier der sechs Tore der Rot-Schwarzen erzielt hat.

„Das wird eine große Herausforderung. Da wird mit Sicherheit von den Zuschauern her gut was los sein“, weiß Rech. „Wir freuen uns darauf, uns mit Pfaffenhofen zu messen.“ Der Erfolgsschlüssel des Aufsteigers bisher ist die gute defensive Struktur. Das Team von Trainer Ludwig Dietrich steht sehr kompakt, arbeitet gut gegen den Ball. „Ein Gegentor in drei Spielen spricht für sich“, sagt Rech. „Die haben sehr klare Abläufe mit und gegen den Ball, dementsprechend sind sie schwer zu knacken. Aber wir werden uns etwas überlegen, um entsprechend zu Chancen und auch Toren zu kommen“, verspricht er.

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