David Matijevic ist wieder fit, steht gegen Memmingen im Kader. Foto: Frank Peters
Die Löwen-U17 empfängt zum Rückrundenauftakt in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga am Montag, 30. März 2026, den FC Memmingen. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Str. 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.
Der Montagabend in der Karwoche ist ein ungewöhnlicher Termin für die Partie. „Memmingen hat uns gebeten, das Spiel zu verlegen, weil sie einige Spieler für die BFV-Auswahl am Wochenende abstellen müssen. Wir haben dem zugestimmt“, erklärt U17-Coach Peter Ulbricht die ungewöhnliche Ansetzung.
Mit der Partie gegen den FC Memmingen starten die Junglöwen in die Rückserie der Hauptrunde. Bisher stimmt die Bilanz. „Von der Ausbeute her bin ich auf jeden Fall zufrieden“, sagt Ulbricht. Fünf von sechs Spielen wurden gewonnen, nur gegen den FC Ingolstadt gab es ein Remis. „Wir haben von Anfang an gesagt, dass es unser Anspruch sein muss, die Gruppe für uns zu entscheiden“, so der 40-Jährige. Dass die Bilanz fast makellos ist, dazu gehöre auch ein Quäntchen Glück. Das hatte sein Team zuletzt im Spiel gegen Regensburg, die bis dahin ebenfalls ungeschlagen waren. „Es war ein Fünfzig-zu-Fünfzig-Spiel. Natürlich war es super, dass wir es für uns entscheiden konnten. Jetzt gilt es, die Leistungen in der Rückrunde zu bestätigen“, sagt er über den 3:2-Erfolg über den härtesten Widersacher in der Gruppe.
Das Hinspiel in Memmingen gewannen die Junglöwen zwar deutlich, taten sich aber bis zur Pause schwer. „Nach der 1. Halbzeit stand es noch 0:0, hintenraus haben wir 4:0 gewonnen“, erinnert sich Ulbricht. „Das müssen wir dieses Mal besser machen und gleich richtig wach sein.“ Memmingen sei ein unangenehmer Gegner. „Die haben uns das Leben im Spielaufbau schwer gemacht, über das ganze Feld im Eins-gegen-Eins gegen uns gespielt. Das hat uns Probleme bereitet.“ Auch habe man in den ersten 45 Minuten die Möglichkeiten zu Toren nicht genutzt. „Das musst du machen, damit du relativ schnell Ruhe rein bekommst. Je länger es 0:0 steht, umso schwieriger wird es.“ Deswegen sei ein schnelles Tor im Heimspiel enorm wichtig.
Personell kann Ulbricht gegen Memmingen aus dem Vollen schöpfen. Stürmer David Matijevic steht wieder zur Verfügung. Dass Julius Peters erst in der Schlussphase in Regensburg eingewechselt worden war, erklärt der Coach mit Belastungssteuerung. „Das hat bei ihm auch mit Wachstumsthemen zu tun, außerdem hat er zuvor wenig trainiert. Wir wollten dann nicht gleich in Vollbelastung gehen“, so seine Begründung. Unter der Woche hätten zudem einige Spieler gekränkelt. „Da müssen wir schauen, ob jemand ausfällt. Aber im Moment deutet nichts darauf hin. Wir werden auf jeden Fall eine Mannschaft auf dem Platz haben, die das Spiel gewinnen kann. Das ist auch unser Anspruch!“




