Szene aus dem Vorbereitungsspiel im August, das die Junglöwen gegen Unterhaching mit 1:3 verloren. Foto: Frank Peters
Die Löwen-U17 empfängt im zweiten Heimspiel in Folge in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga am Sonntag, 8. März 2026, die SpVgg Unterhaching. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Str. 114, 81547 München) ist um 11 Uhr.
Nicht immer sahen die Junglöwen in den letzten Jahren gegen die Hachinger gut aus, obwohl sie fast immer die Favoritenrolle innehatten. „Sie sind gegen uns immer besonders motiviert, weil es für sie das ‚Spiel des Jahres‘ ist“, sagt Junglöwen-Coach Peter Ulbricht, der erneut eine spannende Partie erwartet. „Es ist immer eine enge Sache, meistens haben solche Derbys einen eigenen Spielverlauf. Trotzdem wollen wir natürlich gewinnen.“
Ulbricht erwartet einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner, der bisher in der Hauptrunde erst ein Spiel bestritten hat. Dies wurde letztes Wochenende beim SV Darmstadt 98 mit 1:2 verloren. Die Junglöwen dagegen haben ihre ersten drei Partien allesamt recht deutlich gewonnen, mussten aber zuletzt beim 2:2 gegen den FC Ingolstadt erstmals Federn lassen.
Der 40-jährige Coach rechnet damit, dass die Hachinger unbedingt aus Giesing was mitnehmen wollen, um am Montag nicht die Schule als Verlierer besuchen zu müssen. Viele Spieler auf beiden Seiten besuchen gemeinsam die Eliteschulen des Fußballs in München, zu denen das Theodolinden-Gymnasium, das Gymnasium München-Nord, die Walter-Klingenbeck-Realschule in Taufkirchen und die Mittelschule Unterhaching gehört. „Das macht die Sache schwerer. Automatisch hast du mehr Rivalität und Konkurrenz. Da will keiner als Verlierer nächste Woche zur Schule gehen. Dadurch ist von vorne rein mehr Feuer drin“, erklärt Ulbricht die Zusammenhänge. Er nimmt aber bewusst die Favoritenrolle offensiv an. „Die gehört uns und wir wollen dies auch bestätigen!“
Das 2:2 zuletzt gegen Ingolstadt, als nach gutem Beginn und Führung die Schanzer die Partie drehten, war unter der Woche nochmals Thema. „Es war insgesamt ein sehr enges Spiel. Wir haben schon ein paar Ansatzpunkte erkannt.“ Besonders das Spiel im letzten Drittel und das Herausspielen von Chancen wurde als Manko ausgemacht. „Das war ein wichtiger Punkt im Training“, erklärt Ulbricht.
Krankheitsbedingt muss der Junglöwen-Coach gegen Unterhaching auf Benedek Kimmel und Oskar Lindemann verzichten. Beide waren zuletzt nicht erste Wahl. Trotzdem schmerze das Fehlen, so Ulbricht. „Für den Kampf um die Plätze ist es immer wichtig, dass du auf allen Positionen Konkurrenz hast. Genau das ist, was uns stark macht!“




