Emre Erdogan kehrt gegen Freiberg nach seiner Zahn-OP zurück ins Junglöwen-Team. Foto: Joachim Mentel
Die Löwen-U19 gastiert in ihrem ersten Auswärtsspiel in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga bei der SGV Freiberg am Sonntag, 15. Februar 2026, 11 Uhr. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz des Stadions in den Talauen (Beihinger Str., 71726 Benningen am Neckar).
Der Start in die Hauptrunde ging für die Junglöwen mit der 0:2-Heimniederlage gegen den SC Freiburg daneben. Trotzdem sieht Trainer Jonas Schittenhelm den Auftritt seiner Jungs nicht nur negativ. „Es war sicher nicht durchgehend schlecht, aber nach vorne ging zu wenig. Da müssen wir uns auf jeden Fall steigern.“ Positiv wertet der 40-Jährige, dass sein Team kaum Chancen für den Gegner zugelassen habe. „Gegen Freiberg wird das ein ganz anderes Spiel“, prophezeit er.
Das Team aus dem Landkreis Ludwigsburg, dessen erste Mannschaft derzeit in der Regionalliga Südwest auf Platz eins rangiert und ab Sommer eventuell Gegner der Sechzger in der 3. Liga sein wird, hat sich durch die Herbstmeisterschaft in der Oberliga Baden-Württemberg für den nationalen Wettbewerb qualifiziert. Dass der Aufsteiger in der DFB-Nachwuchsliga kein Kanonenfutter ist, konnte das Team in der Auftaktpartie mit einem torlosen Remis bei Eintracht Frankfurt beweisen. „Das hat mich überrascht“, gibt Schittenhelm offen zu, „sie haben nicht schlecht gespielt.“ Den Freibergern attestiert er eine sehr kompakte Mannschaft zu sein, „mit einem guten Umschaltspiel. Dazu haben sie gute Einzelspieler drin. Da müssen wir schon aktiv werden und abliefern, um zu siegen“, fordert er.
Für die Offensive hat der Junglöwen-Coach in Freiberg wieder einige Alternativen mehr. Emre Erdogan kehrt nach seiner Zahn-OP zurück, ebenso sind Georgios Genidis und Mustafa Tekin wieder fit. Die beiden Letztgenannten waren jedoch verletzungsbedingt lange außen vor. „Wir müssen schauen, wie es im Wettkampf aussieht“, sagt der Trainer. Verzichten muss Schittenhelm auf Bienvenue Kawele und weiterhin auf Paul Sturm. Hinter dem Einsatz von Efe Karakoc steht ein Fragezeichen, ebenso bei Lance Fiedler, der krankheitsbedingt nicht trainieren konnte. Sami Kenzeddine trainiert zwar mit, war aber zu lange raus. Er wird wohl im Kader fehlen. Dazu ist Jamie Jenni nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Freiburg gesperrt.
„Wir werden ein paar Änderungen vornehmen“, kündigt Schittenhelm an, „um mehr Durchschlagskraft nach vorne zu entwickeln.“ Außerdem fordert er besseres Arbeiten gegen den Ball. „Wir müssen alles reinhauen, wenn wir punkten wollen.“ Die Mannschaft macht sich bereits am Samstag auf den Weg ins Schwabenland, weil eine Verlegung auf Sonntag, 14 Uhr, nicht möglich war.




