Torhüter Dennis Duru steht für die Hauptrunde wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Foto: Frank PetersTorhüter Dennis Duru steht für die Hauptrunde wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Foto: Frank Peters

Die Löwen-U17 muss zum Start der Hauptrunde der Liga B in der DFB-Nachwuchsliga zum FC Memmingen reisen. Die Allgäuer haben sich über die Bayernliga als bestes U17-Team der Vorrunde für den Wettbewerb qualifiziert. Anpfiff auf dem Kunstrasen des Städtischen Stadions (Bodenseestr. 44, 87700 Memmingen) ist am Sonntag, 8. Februar um 11 Uhr.

Die Wintervorbereitung lief nicht ganz nach Wunsch. So fielen die ersten beiden Testspiele gegen die U17 des FC Aarau sowie bei der U19 des TSV 1860 Rosenheim den Witterungsbedingungen zum Opfer. Im ersten Test bei der U17 des FC Winterthur gab es einen 4:3-Erfolg. Letztes Wochenende stand dann ein Doppelspieltag für die Junglöwen auf dem Programm. Samstags ging’s zweimal 60 Minuten gegen die U17 des SSV Ulm 1846. Die Partie wurde mit 3:2 gewonnen. Tags darauf hieß der Gegner SV Stuttgarter Kickers. Gegen die U16 der Schwaben setzte es eine 2:3-Niederlage.

„Den Doppelspieltag haben wir reingenommen, um nochmals jedem Spielminuten zu geben“, erklärt Trainer Peter Ulbricht. „Am Sonntag waren die Jungs logischerweise schon ein bisschen platt nach den 120 Minuten vom Vortag.“ Man habe gemerkt, dass die Spiele an den ersten zwei Wochenenden komplett weggefallen waren. „Das war einfach noch nicht die Wettkampfhärte und -tempo, das wir uns erhofft hatten. Da sind wir einfach gerade ein bisschen hinterher“, so sein Fazit. „Deswegen müssen wir schauen, dass wir das jetzt so schnell wie möglich in den ersten Spielen reinbekommen.“

Da passt es gut, dass die ersten beiden Partien gegen vermeintlich schwächere Teams gehen. Nach Memmingen kommt die SpVgg Bayreuth nach Giesing. Die Oberfranken, Gruppengegner der Junglöwen in der Vorrunde, haben keinen einzigen Punkt in 14 Spielen geholt. Danach warten mit dem SV Darmstadt 98, FC Ingolstadt 04, SpVgg Unterhaching und SSV Jahn Regensburg vermeintlich andere Kaliber.

Bis auf Kapitän Patrik Lacic und Rehan Murad sind alle Mann an Bord. Nachdem das Knie nicht besser wurde, hat sich Lacic einem Eingriff unterzogen. Murad verletzte sich kurz vor Weihnachten im U19-Training am Meniskus, musste ebenfalls operiert werden. „Außer den beiden haben wir aktuell nur ein paar Spieler, die immer wieder ein bisschen kränkeln“, erzählt Ulbricht. Torhüter Dennis Duru, Leonard Schoierer, Julius Peters und Loic O’Bryant, die zuletzt verletzungsbedingt fehlten, sind wieder voll einsatzfähig.

Gegner Memmingen ist kein Unbekannter. Schließlich hat die U16 der Junglöwen in der U17-Bayernliga in dieser Saison gegen die Allgäuer bereits gespielt. Am 28. September des vergangenen Jahres trennte man sich 3:3. Ulbricht weiß daher, dass sie bei Standards „sehr ordentlich“ sind. „Da müssen wir auf der Hut sein. Ansonsten erwarte ich in den Spielen der Hauptrunde, dass wir das dominante Team sind. Wir sind knapp wegen der Tordifferenz an der Qualifikation für die Liga A gescheitert. Deswegen gehen wir mit dem entsprechenden Anspruch in die Partien.“

Trotzdem blockt Ulbricht bei der Frage ab, ob der Gruppengewinn das Ziel sei. „Im Endeffekt wollen wir ein Mittelding schaffen“, lässt er wissen. „Wir wollen vorne dabei sein und gleichzeitig Spielern Einsatzzeiten geben, die mehr als andere gefordert werden müssen, ihnen auf dem höchstmöglichem Level Spielpraxis ermöglichen.“ Zum Beispiel wurde zusätzlich am 3. Spieltag nach dem Auswärtsspiel bei Darmstadt 98 noch ein Testspiel bei Eintracht Frankfurt ausgemacht. „Da hast du dann zwei richtig gute Vergleiche an einem Wochenende. Der gesamte Kader wird dadurch auf viel Spielzeiten kommen.“

Ähnliche Überlegungen sind auch für das Auswärtsspiel in Bayreuth geplant. Hier würde sich Erzgebirge Aue am nächsten Tag als Gegner anbieten. „Das ist die Challenge für die Hauptrunde, dass jeder viel Spielzeiten auf hohem Niveau bekommt.“

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